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Fasten

Fasten hört sich für viele Menschen erst mal sehr erschreckend und bedrohlich an. Was, ich soll nichts essen? Das geht nicht! Das kann man doch nicht machen! Da verhungere ich ja...

Deshalb bleibt und ist das schwierigste am Fasten, es einmal auszuprobieren. Hat man diese Hürde geschafft, ist es tatsächlich einfach. Dazuhin ist der Effekt so überwältigend, dass man diese vielen positiven Erfahrungen, die man während des Fastens und auch danach macht, immer wieder erleben möchte und wird zum Wiederholungstäter!

Fasten macht frei. Zu spüren, zu erleben, dass man ohne seine heißgeliebten Naschereien, den Morgenkaffee, das Glas Wein nach Feierabend... auskommt, gleicht einem Befreiungsschlag. Diese Gewohnheitsmuster einmal zu durchbrechen und trotzdem zu überleben, und das sogar gut, führen nicht selten zu einer Lebensstiländerung. Das macht den Effekt für die Gesundheit umso nachhaltiger.

Welche gesundheitlichen Effekte hat das Fasten denn nun? Fasten ist quasi wie eine Frischzellenkur die verjüngt! Und das ganz ohne Botox und Chemie. Und Fasten gibt uns unsere Energie zurück: nach einer Fastenzeit kann man Bäume ausreißen und die täglichen Aufgaben wieder mit Leichtigkeit bewältigen.

Der Körper stellt sich auf ein anderes Energiesystem um. Üblicherweise haben wir die Energie von außen, über die Nahrung. Nun leben wir durch unsere innere Energie, die reichlich in unseren Depots gespeichert ist. Die ökonomischste Art und Weise Energie zu speichern ist unser Fettgewebe. Im Laufe der Fastenzeit lernt der Körper diese Reserven für alle Systeme des Körpers zu nutzen. Durch Bewegung während des Fastens wird dieser Vorgang noch intensiviert. Ideal sind Wandern, Walking und Schwimmen. Durch Bewegung in der Fastenzeit können sogar Muskeln aufgebaut werden! Zudem wird die Atmung intensiviert. Und über die Atmung werden viele Stoffwechselsäuren (Ketonsäuren, Kohlendioxid) abgegeben.

Und hier sind wir schon bei einem der entscheidendsten Kapitel des Fastens angelangt: die Ausscheidungsorgane. Dazu gehören nicht nur die Lunge, sondern auch die Nieren, die Haut, der Darm und auch die Leber als Chemiezentrale. Denn aufräumen und renovieren allein nutzt nichts, wenn die aussortierten Dinge nicht auch entsorgt werden. Erst dadurch wird der Körper durchgängig und die Systeme laufen wieder leicht und unbelastet. Um die Ausscheidungsorgane zu unterstützen bedarf es der richtigen Fastenmethodik. Viel Wasser trinken für die Nieren, saunieren und das Trockenbürsten für die Haut, Darmreinigung mittels Einlauf und der Leberwickel zur Unterstützung des Chemielabors. Und natürlich die schon erwähnte Bewegung um besser Abzuatmen.

Aber auch Entschleunigung ist die Devise beim Fasten. Denn nicht nur der Körper profitiert, sondern auch die Seele und der Geist. Fasten wirkt auf allen Ebenen!

Und eines ist garantiert: Sie werden dem Essen mit anderen Augen wiederbegegnen!