header

Unser Körper kann, wie schon erwähnt, viel aushalten, ausgleichen und kompensieren. Dafür ist er hauptsächlich auf basische Mineralstoffe angewiesen. Diese sind: Magnesium, Kalium, Kalzium, Eisen und Zink.

Mittels dieser Mineralstoffe können dann die im Stoffwechsel ständig entstehenden Säuren neutralisiert und ausgeschieden werden. Nimmt man zu wenige dieser basischen Mineralstoffe auf, greift der Organismus, der stets bestrebt ist, alle Körperfunktionen optimal aufrechtzuerhalten, auf körpereigene Basendepots zurück. Diese finden sich in den Bandscheiben, Knochen und Knorpeln, Haarwurzeln, Nägeln und Zähnen. Um diese Basendepots aufzufüllen bzw. aufgefüllt zu halten, ist es wichtig, reichlich basische Lebensmittel zu verzehren.

Basische Lebensmittel sind:

Alle Gemüsesorten, Salate, Kräuter, Kartoffeln, reifes Obst, Hafer, Mandeln, und Kräutertee

Säurebildende Lebensmittel sind:

Fleisch, Fisch, Geflügel, Eier, Milch, Quark, Käse, Joghurt in großen Mengen, Limonaden, Alkohol, Zucker, raffinierte Fette, Erdnüsse

Neutrale Lebensmittel sind:

Butter, Sahne in geringen Mengen, Buttermilch, native Öle, Wasser, Brot und Getreideprodukte

(Einteilung nach Dipl. oec. troph. R. Moll)

Nichts ist verboten, alles ist erlaubt - nur auf das richtige Verhältnis kommt es an. 80% unserer täglichen Nahrung sollte aus basischen und neutralen Lebensmitteln bestehen. Nur 20% sollen Säure bildend sein. Hat man einmal über die Stänge geschlagen, kann man das am nächsten Tag durch einen Reis-, Kartoffel- oder Gemüsesuppentag ausgleichen!